Der Alltag zeigt, wie wichtig stabile Netze sind
Wir alle kennen diese typischen Szenen aus deutschen Haushalten. Denn sie sind inzwischen normal und zeigen, wie sehr eine moderne Infrastruktur gebraucht wird:
- Familien im Ein oder Zweifamilienhaus: Zwei Video-Besprechungen im Homeoffice, ein digitaler Unterricht, Gaming oder ein Seriennachmittag per Streaming und das Kupfernetz ächzt am Limit.
- Mieter:innen im Mehrfamilienhaus: Nicht mehr nur abends bricht die Bandbreite ein, weil alle denselben Anschluss nutzen. Gaming, Streaming, Homeoffice findet heute alles auch tagsüber statt - aber dafür gibt es kaum Upstream-Bandbreiten.
Schnelles Internet ist in großen Städten und Ballungszentren bereits Realität. Doch gerade im ländlichen Raum gibt es in Deutschland noch etliche unterversorgte Regionen und Kommunen.
Warum viele Regionen noch immer mit Engpässen kämpfen
Deutschland ist in weiten Teilen historisch auf Kupferleitungen angewiesen. Vor allem ländliche Gemeinden hatten lange Zeit nur einen dominanten Anbieter pro Ort. Das führt zu Engpässen, technisch, wirtschaftlich und beim Service.
Und heute, bei den dringend gelösten Infrastruktur-Aufgaben im Zusammenhang mit der Digitalisierung, zeigt sich: Wenn ein wichtiges Netz einer einzigen Firma gehört, entsteht leicht ein Flaschenhals. Open Access löst genau dieses Problem.
Was „Glasfaser Open Access" bedeutet - einfach erklärt
Open Access trennt Netz und Anbieter von Internet-Dienstleistungen voneinander:
- Der Netzbetreiber baut die Glasfaserinfrastruktur.
- Alle Internetanbieter, die darüber Kunden mit schnellem Internet versorgen möchten, dürfen diese Infrastruktur nutzen.
- Kommunen, Haushalte und Betriebe können frei aus verschiedenen, an ihrem Ort verfügbaren Tarifen wählen.
Das Ergebnis: Ein offenes Glasfasernetz, mehr Wettbewerb, Transparenz und deutlich weniger Abhängigkeit von einem bisher vorherrschenden Anbieter. Für Eigentümer:innen, Mieter:innen und ganze Gemeinden bedeutet das: echte Wahlfreiheit.
Was Glasfaser Open Access für unterschiedliche Internet-Nutzer:innen bedeutet
Stabiles Internet für das Eigenheim
Haushalte mit mehreren Personen, egal ob zu zweit, dritt, viert oder fünft, brauchen eine stabile und zuverlässige Internetanbindung mit Wachstumspotenzial. Damit alle Anforderungen in Beruf, Familie, Streaming und smarter Haustechnik auch künftig abgedeckt sind.
Mit Glasfaser Open Access entscheiden sich Eigenheimbesitzer:innen für einen der verfügbaren ISPs. Und genießen künftig:
- zuverlässige Bandbreiten für Homeoffice
- störungsfreie Telefonie und ruckelfreies TV / Streaming
- Reserven für Zukunftstechnologien (Cloud, KI, Smart Home, digitale Arzttermine, u.v.m.)
- Wertsteigerung für die Immobilie
Im Open Access Glasfasernetz können alle den Internet-Anbieter zu den üblichen Konditionen wechseln, ohne dass in der Straße neu gebaut werden muss.
Mieter:innen im Mehrfamilienhaus
Wer zur Miete wohnt, kennt das Problem: ein Netz, ein Anbieter, keine Wahl. Offene Glasfasernetze schaffen Transparenz und Vergleichbarkeit:
- echte Tarifwahl unter den verfügbaren Internet-Anbietern
- moderne Infrastruktur ohne Eigeninvestition
- stabiles und schnelles Internet für alle im Haus. Und zwar unabhängig davon, wie viele andere Menschen gleichzeitig das Internet nutzen oder ob man im Erdgeschoss oder unter dem Dach wohnt.
Im Open Access Glasfasernetz von UGG erhält jede Mietwohnung eine eigene Glasfaser-Anbindung.
Warum offene Glasfasernetze Haushalte und Kommunen nach vorne bringen
- Wettbewerb senkt in der Regel Preise und verbessert den Service
Wo mehrere Anbieter über dasselbe Netz konkurrieren, profitieren Haushalte direkt. - Weniger Überbau heißt: weniger Baustellen und damit weniger Behinderungen für Bürgerinnen und Bürger
Ein offenes Netz macht doppelte Tiefbauarbeiten unnötig. - Ein Netz für alle statt vieler Parallelstrukturen
Gemeinden müssen nicht mehr 2-3 Ausbauten parallel moderieren. - Zukunftssicher für KI, Cloud, Telemedizin & Co.
Glasfaser ist skalierbar und bleibt langfristig leistungsfähig.
Was beim Ausbau ehrlicherweise herausfordert
Auch ein offenes Glasfasernetz entsteht nicht über Nacht. Zur ganzen Wahrheit der Digitalisierung und des Infrastruktur-Ausbaus in einem föderalen System wie der Bundesrepublik gehören auch diese typischen Herausforderungen:
- Planung und Genehmigungen dauern; manchmal länger als allen Beteiligten lieb ist. Eine Vielzahl unterschiedlichster Beteiligter, Vorschriften und Gegebenheiten ist beteiligt oder betroffen. Das macht die ganze Sache komplex.
- Ressourcenknappheit im Bausektor. Alle, die schon einmal dringend einen Handwerker gebraucht haben, wissen wovon hier die Rede ist. Es gibt für die Fülle der Projekte zu wenige Anbieter mit Fachpersonal.
- Koordination vieler Beteiligter, nicht nur in der Verwaltung; in der ganzen Kommune gibt es zahlreiche Menschen, die hier involviert sind oder sein sollten.
- Und zu guter Letzt, die komplexe Integrationen zwischen Netz und Internetanbietern führt manchmal ebenso zu Verzögerungen.
Open Access verbessert nicht die Baugeschwindigkeit. Aber er verbessert, was nach der Fertigstellung möglich ist.
Was Haushalte heute tun können
- Verfügbarkeit prüfen
Prüfen Sie, ob Glasfaser in Ihrer Gemeinde geplant oder bereits verfügbar ist. - Tarifberatung am Telefon vereinbaren
Lassen Sie sich persönlich beraten: Zur Glasfaser- und Tarifberatung - Alle Glasfaser Anbieter vergleichen
Prüfen Sie, welche Anbieter in Ihrer Region verfügbar sind: Unsere ISP-Partner ansehen - FAQ & Dokumente nutzen
Technische Infos, Formulare und Antworten auf häufige Fragen: FAQ & Downloads